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Fahrrad-Wanderungen
in Cabo Verde - Kap Verde - Kapverdische Inseln
21
Mountainbike Routen
von Peter Vogt
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Vor
der Reise |
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Der
Text beschränkt und konzentriert sich auf
die Beschreibung des Wegverlaufs, so dass
Leser die Touren mit Hilfe von Wanderkarte,
Kilometerzähler und Höhenmesser (und
eventuell GPS) fahren kann.
Die
Touren bin ich im Januar und im April 2005
gefahren.
Cabo
Verde als Mountainbike-Gebiet
Die Kapverdischen
Inseln sind eine attraktive Destination für
ambitionierte Mountainbiker. Anfänger können
jedoch konditionell und technisch überfordert
sein.
Besonders
interessant für Mountainbiker sind die Inseln
Santo Antão, Fogo, São Nicolau, Santiago
und São Vicente. Diese Inseln bieten eine
Vielfalt von landschaftlich und fahrtechnisch
reizvollen Routen. Von der Meeresküste gelangt
man, je nach Insel, bis zu einer Meereshöhe
von 1700 m.
Man begegnet
einer gastfreundlichen Bevölkerung. Dem Mountainbiker
werden buchstäblich die Steine aus dem Wege
geräumt (ist
mir tatsächlich auf Santo Antão passiert).
Reisebesonderheiten
für Mountainbiker
In
Cabo Verde kann man zur Zeit nur auf Santo
Antão ein besser ausgestattetes Fahrrad
mieten. Man muss deshalb das eigene
Bike und das übliche Reparatur- und
Verschleissmaterial mitnehmen. Ein voll gefedertes
Mountainbike mit Tubeless-Reifen, Scheibenbremsen
und Klickpedalen ist ideal.
Für den
Flug verpackt man das Bike am besten im Karton,
der beim Bike-Händler erhältlich ist.
Bei der
Ticketbestellung muss das Fahrrad unbedingt
angemeldet werden. Bei einem Gepäckgewicht
von insgesamt unter 30 kg berechnete mir
die TACV keinen Zuschlag (April 2005). Die
TAP hat eine andere Regelung.
Oft wissen
die Schalterangestellten in Europa wie auch
in Cabo Verde nicht Bescheid, wie der Fahrradtransport
tariflich zu behandeln ist. Gelegentlich verlangen
sie einen exorbitanten Zuschlag. Eine
diplomatische Aufklärung des Personals ist
in solchen Fällen nötig.
Auf den
kleinen Flughäfen kann man die Gepäckverladung ins
Flugzeug beobachten. Ist das eigene Bike
nicht dabei, lohnt es sich nachzufragen.
Bei Gruppen ist auf Cabo Verde nicht garantiert,
dass alle Bikes mit dem gleichen Flugzeug
mitkommen.
Gilt
allgemein:
Als Reisezeit
ist das Winterhalbjahr am besten geeignet. Ich
machte meine Touren bei zwei dreiwöchigen
Aufenthalten im Januar und April 2005 und
hatte ideale Wetterbedingungen.
Es ist
empfehlenswert zwei, besser drei Wochen Urlaub
auf Cabo Verde vorzusehen und sich
dabei auf zwei bis drei Inseln zu konzentrieren,
z. B. São Nicolau, Santo Antão und São Vicente,
oder Santiago und Fogo. Ein flexibler Reiseplan,
welcher Varianten vorsieht, ist vorteilhaft,
denn auf Cabo Verde kommt es erstens anders
und zweitens ...kommt es gut!
Mit
dem Mountainbike unterwegs in Cabo Verde
In den
Städten Mindelo auf São Vicente und Praia
auf Santiago sowie auf der Passstrecke von
Praia nach Assomada gibt es einige Kilometer
Asphaltstrasse, sonst trifft man bei den
Hauptstrassen überall auf Kopfsteinpflaster.
Dieses ist rau und uneben, was einen beträchtlichen Rollwiderstand zur
Folge hat. Selbst flache Strassenstücke,
sie sind allerdings kaum länger als fünfhundert
Meter, sind anstrengend zu fahren. Abseits
der Kopfsteinpflasterstrassen sind die Wege
meistens rutschig (kleine
Steine), sandig (Lavasand)
oder feinstaubig (Erde).
Es geht
immer entweder hinauf oder hinunter, mal
steil, mal moderat, da die Strassen und Wege
dem Gelände folgen und Kunstbauten fehlen.
Bei ?flachen? Routen muss im Mittel pro
10 km mit 500 Meter Bergauf- und Bergab-Fahrt
gerechnet werden.
Oft weht Gegenwind, der
den Fahrwiderstand zusätzlich erhöht, jedoch
angenehm kühlt.
Die Mitnahme
von ausreichend Trinkwasser ist unabdingbar.
Empfehlung: 3-Liter-Camelback und eine Flasche
am Rad. Zu Trinkwasser und Hygiene orientiert
man sich am besten im Reisehandbuch Cabo
Verde.
In Cabo
Verde fehlen Ortstafeln und Wegweiser fast
vollständig, was die Orientierung erschwert.
Zur Orientierung und Kräfteeinteilung sollte
man immer zumindest mit Höhenmesser und Kilometer-Zähler
und den entsprechenden Wanderkarten ausgerüstet
sein.
Beim
Ortswechsel innerhalb einer Insel kann man
jeweils das Gepäck in die nächste Unterkunft
mit dem Taxi vorausschicken und dabei auch
ein Stück weit mit aufgeladenem Bike (falls
mit Dachträger oder ausreichend grossem Kofferraum
ausgestattet) mitfahren. Wenn Platz
vorhanden ist, nimmt auch der Aluguer Bikes
mit. An Endstationen ist dies immer möglich,
unterwegs jedoch nicht. Entsprechend dem
beanspruchten Platz wird ein Zuschlag verlangt.
Wenn
man mit der Fähre von São Nicolau nach São
Vicente und weiter nach Santo
Antão fährt, belässt man den Bikekarton für
den Weiterflug am besten im Hotel in Mindelo,
wo man auf dem Rückweg wieder vorbei kommt.
Man muss jedoch dem Personal unmissverständlich
klar machen, dass der Karton für den Weitertransport
benötigt wird, damit er nicht irrtümlich
entsorgt wird!
Eine Sonnenschutzcreme mit
hohem Schutzfaktor
sollte von zu Hause mitgebracht werden. Den
besten Sonnenschutz bieten lange Trikots
in Funktionsfaser. Da es meistens windet,
schwitzt man in diesen kaum mehr als in kurzen.
Textilien in hellen Farbe wärmen weniger.
Es gibt Bikerhosen, die nicht schwarz sind!
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Santiago
Tour 1 |
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Assomada - Picos
- Achada Leitão -
Ribeira de Santa
Cruz - Cançelo
- Ponta do Salto - Ambada - Assomada.
47
km, +-1000 hm
Abwechslungsreiche Tour aus dem Berggebiet bis ans Meer durch abgelegene
Dörfer und fruchtbare Täler. Konditionell mittelschwer, technisch einfach. |
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Abwechslungsreiche
Tour aus dem Berggebiet bis ans Meer durch
abgelegene Dörfer und fruchtbare Täler.
Konditionell mittelschwer, technisch einfach.
Vom Gemüsemarkt
in Assomada fährt man auf der Hauptstrasse
in Richtung Praia. Nach 1,9 km, 595m, erreicht
man die Passhöhe (Aussichtspunkt, Kreuz).
Nach Bergab- und kurzer Bergauffahrt nimmt
man bei km 4,7 437 m, die Abzweigung nach
links. Die Pflasterstrasse, die bald zu einer
Schotterstrasse wird, führt hinunter zu einer
Siedlung und von dort geradeaus hinauf zu
einer Anhöhe, wo links ein Schulhaus steht,
7,4 km, 380 m. Auf dem Hauptweg fährt man
weiter, bei km 8,87, 390 m, fährt man rechts
eben weiter (nicht links bergauf). Bei km
8,94, 280 m, kommt man zu einem markanten
Baum bei einer Gabelung. Man fährt die Ribeira
bergab (Der Weg
links führt nach Assomada zurück.) und trifft
bei km 10,8, 220 m auf eine Pflasterstrasse,
welche unseren Weg kreuzt. Unser Talsträsschen
führt noch etwa 500 m weiter di Ribeira dos
Picos hinab und wird dann zu einem unfahrbaren
Pfad, den man vermutlich bis nach Pedra Badeja
zu Fuss gehen könnte. Wir fahren oder gehen
jedoch links steil bergauf zu einer
Anhöhe (Dorf, 320m)
und fahren weiter den Weg bergab. Die Orientierung
ist nun einfach. Man fährt talwärts die fruchtbare
Ribeira de Santa Cruz hinunter. Nach einer
Bananenplantage bei km 21,5, 30 m, stösst
man auf die gepflasterte Küstenstrasse, auf
der man links bergauf nach 600 m Cancelo,
85 m, erreicht. Nach weiteren 3,5 km auf
der Küstenstrasse kommt man nach Ponta do
Salto (Bar), Abzweigung
in die Ribeira. Man kann nun auf Naturstrassen
die Ribeira do Salto hinauffahren, wo man
6 km vor Assomada auf 440 m in einer scharfen
Linkskurve (von Assomada aus gesehen) bei
einer Häusergruppe in Ambada auf die Hauptstrasse
Calheta-Assomada gelangt oder man fährt noch
1 km weiter auf der Küstenstrasse bis zu
einer Gabelung vor Calheta. Von dort fährt
man auf Pflasterstrasse di Ribeira dos Flamengos
hoch, auf der man ohne Orientierungsprobleme
Assomada erreicht. Bei der Gabelung vor Calheta
bietet sich oft auch eine Rückfahrgelegenheit
nach Assomada mit dem Aluguer an. |
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Santiago
Tour 2 |
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Picos -
Rund um Manhanga
22
km, ca. +-700 hm |
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Manhanga ist
der markante frei stehende Bergkopf bei Picos. Kürzere
Tour bei der man abgelegene Dörfer auf alten
Wegen im Berggebiet kennen lernt. Konditionell
und technisch einfach.
Der
erste Teil dieser Tour verläuft wie Tour
1 bis zu km 11,3, 220 m. Man fährt nun jedoch
rechts die Pflasterstrasse hinauf. Man erreicht
280 m, danach führt die Strasse wieder bergab.
Bei km 12,7 kommt man zu einem Schulhaus.
Von dort aus sieht man bereits weit oben
die Kirche von Picos, das man auf holpriger
und teilweise steiler Pflasterstrasse erreicht (km
16). Von Picos aus fährt man auf der Hauptstrasse
zurück nach Assomada. |
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Santiago
Tour 3 |
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Serra de Malagueta - Figueira das Naus - Ribeira Prata - Tarrafal
40
km, +780 -960 hm.
Abwechslungsreiche Tour mit herrlichen Aus - und Rückblicken. Konditionell
anstrengend, technisch mittelschwer.
siehe
auch Reisehandbuch Cabo Verde Reise-Know-How
Verlag Seite 328 |
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Vom Gemüsemarkt
in Assomada fährt man in leichtem bergab
und bergauf auf der Hauptstrasse in Richtung
Tarrafal. Man erreicht die Ortschaft Fundura
(540 m) am Fuss der Serra, von wo die Passstrasse
in weiten Kurven bei mässiger Steigung hinaufführt.
Die Passhöhe erreicht man bei km 13,3, 835
m, 460 hm. Nach etwa 500 m Bergabfahrt zweigt
links (vorher rechts ein Schulhaus) ein Natursträsschen
ab, km 13,8, 780 m. Diese flache und später
stark ansteigende Strasse fährt man den Berghang
querend hoch. Bei der Gabelung km 15,8,
750 m fährt man links bergauf, ebenso bei
km 16,8, 840 m. Auf 925m bei km 17,5 hat
man nach einem steilen Wegstück den höchsten
Punkt erreicht. Prächtige Panoramasicht,
später schöner Tiefblick nach Fundura hinunter.
Auf einer Hochebene durchfährt man das Dorf
Pedra Branca und gelangt bei km 22,3, 680
m nach Figueira das Naus, wo sich eine Bar
befindet. Auf vorerst schlechter Strasse,
später auf Pflasterstrasse gelangt man hinunter
nach Ribeira Prata (30,5 km, 75 m) und von
dort weiter nach zwei Gegensteigungen nach
Chão
Bom und Tarrafal. |
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Santiago
Tour 4 |
Serra de Malagueta - Ribeira Principal - Porto Formoso - Tarrafal
25 km +270 hm, - 1070 hm
Landschaftlich
und fahrtechnisch höchst zufrieden stellende
Tour.
Wunderschöne Trailabfahrt. Konditionell und technisch schwierig. |
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Bei der
Häusergruppe auf der Serra zweigt links (von
Tarrafal aus gesehen) ein Eselspfad ab (gelber
Pfeil, 8, an der Strassenmauer). Der Weg
beginnt unter dem auf Stelzen stehenden Hausteil,
720 m. Der schmale erdige Pfad führt in ca.
3 km hinunter zu einer Häusergruppe im Talboden
auf 220 m. Für technisch ambitionierte Biker
ist er zu etwa drei Vierteln fahrbar. Einige
Passsagen sind traumhaft schön zu fahren.
Der Wegverlauf ist klar. In weiten
Kurven geht es bergab. Bei den ersten Häusern
wechselt man auf die andere Talseite (orographisch
rechts). Nach schöner Fahrt auf erdigem Weg
erreicht man bei Principal (4,5 km, 185 m)eine
Bar und nach weiteren 2,5 km, 100 m, die
Ortschaft Hortelão.
Schliesslich fährt man, nun auf Pflasterstrasse,
weiter in Richtung Meer, wo man bei km 11,3,
20 m, auf die Hauptstrasse trifft.
Die Küstenstrasse führt links nach Porto
Formoso hinauf, das man nach kurzer Fahrt
erreicht. Nach einer letzten Gegensteigung
gelangt man auf 185 m und von dort hinunter
nach Tarrafal. |
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Santiago
Tour 5 |
Tarrafal -
Ponte Furna - Ribeira do Fontão - Tarrafal
Ca
18 km, +-300 hm. Unterhaltsame Tour
in der Umgebung von Tarrafal
Konditionell einfach, technisch mittelschwer. |
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Vom Hafen
in Tarrafal fährt man auf der Hauptstrasse
steil bergauf in Richtung Calheta. Bei km
3,7, 175 m zweigt links eine Schotterstrasse
ab (rotweisser Schlagbaum). Diese Strasse
nicht nehmen, sie führt nach 1 km zu einer
Kehrichtdeponie. Bei der nächsten Abzweigung
(170 m) fährt man nach links. Auf grober
Pflasterstrasse erreicht man die Ortschaft
Ponta da Furna, wo die Strasse endet. Zuvor
passiert man einen Kiosk, wo zwei junge Frauen
Küchlein backen und feilbieten. Man fährt
zu diesem Kiosk zurück und nimmt dort die
Seitenstrasse. Diese geht bald in Schotter über.
Bei einer Gabelung fährt man links weiter
in die Nähe eines Bauernhauses. Dort steigt
man zu Fuss in die Ribeira hinunter. Hinweis:
Wenn man bei der Gabelung geradeaus weiterfährt,
kommt man in die Ribeira da Fazenda, welche
sich hinter dem Monte Grazioso befindet.
Der Fusspfad wird weiter unten zu einem Fahrsträsschen,
welches direkt zum Sandstrand in der Bucht
von Tarrafal führt. Die kurz zuvor befindliche
Mauer (geschlossenes Tor) kann man auf der
rechten Talseite überklettern. |
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Fogo
Tour 6 |
São Filipe - São Lourenço - Ponta da Salina - São Filipe
Variante
A: 18 km, +-450 hm
Variante B: 42
km, +-1100 hm
Genussvolle
Ausfahrt mit schönen Ausblicken zur Insel
Brava.
Bei der Variante B Bademöglichkeit in einmaligem Naturbecken.
Technisch einfach, Variante B konditionell anspruchsvoll. |
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Am Krankenhaus von São
Filipe vorbei fährt
man die Strasse hoch bis zum Hotel Xaguate,
wo man rechts bergauf fährt. Bei der nächsten
Gabelung (1,85 km, 190 hm) wählt man die
Strasse rechts bergauf (Links ist die
untere Ringstrasse, auf der man zurückfahren
wird.). Bei km 7, 480 m, erreicht man die
Kirche von São
Lourenço. Man kann nun ein kurzes Stück bergauf
und dann links bergab auf die untere Ringstrasse
nach Santo António und von dort zurück
nach São
Filipe fahren (17 km, 600 hm) oder man steigt
weiter bergauf nach Curral Grande und fährt
bei ca. km 13 (Lomba) links zu einem Aussichtspunkt
und von dort hinunter auf die untere Ringstrasse
nach Ponta Verde, Galinheiros (ca. 460 m).
Von dort geht es nur noch hinunter, wobei
man bei der Abzweigung auf 95 m (kein Wegweiser)
links die steile Strasse zum Meer hinunter
nach Ponta da Salina fährt, das man bei ca.
km 22 erreicht. Den Rückweg nach São Filipe macht man auf der unteren Ringstrasse.
Dabei sind 600 Höhenmeter auf 20 km zu bewältigen. |
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Fogo
Tour 7 |
Ribeira Filipe - Campanas de Cima - Ponta da Salina - São Filipe.
30
km, +700 hm, -1650 hm
Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tour mit längeren Tragepassagen.
Bademöglichkeit in herrlichem Naturbecken. Konditionell und technisch
anstrengend. |
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Den Ausgangspunkt
Ribeira Filipe, 1020 m, erreicht man mit
dem Taxi in ca. 18 km. Nach 500 m hört das
Kopfsteinpflaster auf und man kommt auf eine
Piste (1075 m). Bei km 1,6, 960 m, erreicht
man die Häuser von Monte Preto und gelangt
gleich anschliessend zu einer Gabelung, wo
man rechts im schwarzen Lavasand zu einer
Schlucht kommt. Zu Fuss steigt man die rutschige
Böschung hinab und auf der anderen Seite
wieder hinauf, wo man wieder ein fahrbares
Stück weit bis zur nächsten, diesmal kleineren
Schlucht gelangt. Nach Durchstieg und einem
weiteren flachen Stück gilt es eine dritte
Schlucht zu Fuss zu überwinden. Auf nun wieder
fahrbarem Gelände erreicht man bei Campanas überraschend
eine Bar, wo man sich erfrischen kann. Ca.
300 m nach der Bar gelangt man zu Kirche
und Schulhaus, 950 m. Bei der Kirche fährt
man den erdigen Pfad bergab. Technisch ambitionierte
Biker können den grössten Teil des Pfads
bis zur Pflasterstrasse hinunter fahren.
Bei ca. km 7,5, 495 m, erreicht man die Hauptstrasse,
wo man links bergab nach São
Jorge fährt. Bei km 12, 95 m, fährt man rechts
die steile Strasse hinunter ans Meer nach
Ponta da Salina, km 13, einmaliges Naturschwimmbecken
im schwarzen Lavagestein. Den Rückweg nach
São
Filipe macht man auf der unteren Ringstrasse.
Er beträgt 20 km. Die ersten km geht es konstant
bergauf bis auf 460 m bei Galinheiros, danach
in leichtem Auf und Ab nach São
Filipe. |
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Fogo
Tour 8 |
Inselumrundung: São Filipe - Mosteiros - São Filipe in 2 Tagen
95
km, +-3800 hm
Anstrengende
Tour auf Kopfsteinpflaster, bei der man eine gute Uebersicht gewinnt.
Abwechslungsreiche Ausblicke aufs Meer. Konditionell anstrengend, technisch
einfach. |
| In
beiden Richtungen empfehlenswert. Abwechslungsreiche
Tour auf Kopfsteinpflasterstrasse durch verschiedene
geologische Zonen mit herrlichen Ausblicken
aufs Meer.
Ich
habe die Umrundung einmal komplett mit
dem Taxi und in diversen Teilstücken
mit dem Rad gemacht. Ich meine, dass
es für potentielle Besucher nützlich
ist zu wissen, dass man mit dem MTB eine
Umrundung machen kann und eine Inselumrundung
ist etwas Besonderes.
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Fogo
Tour 9 |
Chã das Caldeiras - Portela - Monte Velha - Pai Antonio - Mosteiros
Ca.
25 km -1600 hm
Landschaftlich und fahrtechnisch einmalig abwechslungsreiche Tour.
Tragepassagen im Wald oberhalb der Kaffeeplantagen
Eine Tour, für die sich die Reise nach Cabo Verde lohnt! Technisch und
konditionell schwierig. |
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Ausgangspunkt ist der Kraterrand.
Ihn erreicht man mit dem
Taxi von São
Filipe aus in ca. 1 Std. Man beginnt die Tour
bei der Abzweigung nach links auf der Pflasterstrasse
hinter dem Parkeingang. Auf sandiger Piste
umfährt man unter der Kraterwand den riesigen
und mit Lava überschütteten Kraterboden. Teilweise
tiefe sandige Stellen. Bei km 9,5, 1650 m,
gelangt man beim Dorf Portela wieder auf die
Pflasterstrasse. Man fährt links auf dem Hauptweg
weiter, gelangt zu Eukalyptusbäumen und in
zunehmend grüne Zone. Bei km 15,5, 1400 m,
gelangt man zu einem Schlagbaum (Fernão
Gomes), wo man 100 Escudos für den Parkeintritt
bezahlen muss. Bergab auf schöner Strasse erreicht
man bei km 17, 1290 m, die Häuser von Monte
Velha. Von hier führt ein Wanderweg nach Pai
Antonio hinunter. Der obere Bereich ist bis
auf ca. 1080 m unfahrbar, danach wird der Pfad
zunehmend fahrbar, abgesehen von einem kurzen
steinigen Zwischenstück. Der Einstieg beginnt
beim unteren Haus links. Dort befindet sich
an der Hausmauer eine blaue Markierung. Nach
dem unfahrbaren Stück gelangt man auf erdigem
Pfad durch die üppigste Vegetation. Aus meiner
Sicht die vielleicht schönste Stelle auf den
Kapverdischen Inseln. Auf 295 m erreicht man
das Dorf Pai Antonio und die ans Meer hinunter
führende Pflasterstrasse (Platz mit Baum im
Kreisrund, Verladeort der mit Kaffeebohnen
gefüllten Säcke). Auf bequemer Strasse gelangt
man hinunter nach Fonsaco und von dort links
nach Mosteiros/Igreja an der Küste.
Hinweis:
Der Rückweg nach São
Filipe beträgt ca. 50 km und ca. 1900 Höhenmeter.
Er ist in beiden Richtungen empfehlenswert
und etwa gleich lang. |
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Fogo
Tour 10 |
São Filipe - Nossa Senhora do Socorro - São Filipe
25
km, +-840
hm.
Kurze Tour zu einem in prächtiger Lage befindlichen Ausflugs - und
Wallfahrtsort. Konditionell und technisch einfach. |
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Man fährt
in São
Filipe vor der Post links die Hauptstrasse
hoch bis zur Weggabelung bei Brandão,
km 4,8, 485 m (drei Akazien in Mauerhalbrund).
Leicht bergauf und bergab erreicht man rechts
bei km 8,1, 475 eine Abzweigung in Forno
mit einer gelben Tafel, welche den Weg zum
Sanktuarium weist. Man fährt rechts bergab.
Bei den nächsten zwei Abzweigungen steht
wieder je die gleiche jedoch unleserliche
Tafel. Jeweils den Weg rechts nehmen. Bei
km 12,5 erreicht man das auf einem Felsen,
120 m über Meer gelegene Sanktuarium. Das
eventuell geschlossene Tor kann überklettert
werden. Man fährt auf dem gleichen Weg zurück. |
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Fogo
Tour 11 |
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Ringstrassentour:
São
Filipe- Fonte Aleixo-Achada Furna- Monte
Grande-Cidreia-Coxo-São Filipe.
Flexibel
gestaltbare Tour durch verschiedene Höhenzonen
den Berghang in der Umgebung von Sao
Filipe querend. Konditionell - je nach
Länge - anstrengend, technisch einfach.
Bei diesem
Routenvorschlag lernt man das Gebiet auf
der unteren (ca. 500 m über Meer) und der
oberen (ca. 900-1000 m über Meer) Ringstrasse
kennen. Der Vorschlag kann beliebig erweitert
oder abgekürzt werden. Achtung: das ständige
Auf und Ab beschert unerwartet viele Höhenmeter,
bei der obigen Tour, die ich so nicht gefahren
bin, dürften es 2000 Höhenmeter sein. |
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São
Vicente Tour 12 |
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Die
Tour entspricht der Wanderung 102 - siehe Wanderführer
São Vicente.
Mindelo-Casa
Velha-Baia das Gatas- Salamansa-Mindelo.
24 km, 500 hm.
Abwechslungsreiche
Tour mit interessanter Fahrt auf Sandpiste
der Küste entlang und Rückkehr auf der
alten Verbindungsstrasse nach Mindelo
mit Tragepassagen. Technisch und konditionell
mittelschwer.
Beim
Palacio in Mindelo fährt man rechts stadtauswärts
vorbei in Richtung Baia das Gatas. Bei km
5,5, 260 m kommt man zu einer Abzweigung
und einem etwas versteckt in der Nähe befindlichen
Ausflugsrestaurant (meistens geschlossen).
Man fährt die Strasse links bergab. Variante:
Bei klarem Wetter lohnt sich der Aufstieg
auf der Strasse rechts auf den Monte Verde
(750m, ca. 6 km ab Casa Velha). Nach einem
längeren geraden und flachen Strassenstück
erreicht man den Strand und das Ausflugsgebiet
Baia das Gatas, 12 km. In Küstennähe beginnt
ein sandiger, jedoch gut mit dem MTB gut
zu befahrender Weg, auf dem man nach 6 km
die Ortschaft Salamansa erreicht. Man fährt
leicht ansteigend durch das Dorf und kommt
in Verlängerung der Dorfstrasse auf die alte
Strasse nach Mindelo. Es folgen einige Tragepassagen.
Nach ca. 3 km hat man auf 200m den höchsten
Punkt erreicht. Man erblickt die Stadt Mindelo,
die man nach weiteren 3 km auf zum Teil unfahrbarem
Pfad erreicht, der später in ein Schottersträsschen
mündet.
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São
Nicolau Tour 13 |
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Die
Tour entspricht teilweise der Wanderung 101
- siehe Wanderführer
São Nicolau.
Vila
de Ribeira Brava-Aeroporto-Preguiça-Aeroporto-Calejão-Vilade
Ribeira Brava.
19 km,
950 hm.
Kurzer
Ausflug in das schön gelegene Hafenstädtchen
Preguiça und Rückkehr über einen kleinen
Pass. Konditionell und technisch einfach.
Man fährt
auf der Hauptstrasse zum Flughafen und gleich
weiter hinunter nach Preguiça direkt am Meer,
welches man nach 8 km erreicht. Auf gleichem
Weg fährt man bis zum Flughafen zurück und
biegt dort links in die leicht ansteigende
Strasse nach Calejão
ein. Von einer kleinen Passhöhe aus geniesst
man einen Rundumblick in die Inselhauptstadt
hinunter und in die Berge in Richtung Cachaço.
Auf steilen Serpentinen gelangt man nach
Vila hinunter.
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São
Nicolau Tour 14 |
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Vila
da Ribeira Brava-Juncalinha (-Carriçal)-Vila
da Ribeira Brava.
44km,
600 hm.
Längere
abwechslungsreiche Tour der Nordostküste
entlang mit fast dauerndem Blick aufs Meer.
Möglichkeit die Tour bis nach Carriçal
zu verlängern. Technisch einfach, konditionell
mittelschwer.
Man fährt
auf der Küstenstrasse in steten Auf und Ab
nach Juncalinho (22km, 300 hm) und auf gleichem
Weg zurück. Die Strecke Juncalinho nach Carriçal
misst hin und zurück ca. 34 km und ca. 1200
hm. Empfehlung: Dies als separate Tour von
Juncalinho aus unternehmen. Man fährt rechts
die Dorfstrasse hoch. Am Dorfrand kommt man
auf eine rostrote Schotterstrasse, die bequem
zu fahren ist. Nach ca. 2 km ist die Strasse
wieder gepflästert. Sie führt in weiten Kurven über
den Bergrücken. Auf 490 m erreicht man den
höchsten Punkt. Bemerkung: Ich bin nur bis
hierher gefahren, da ich gleichentags wieder
nach Vila zurückfuhr. Der weitere Wegverlauf
nach Carriçal ist jedoch klar.
Anm. bela-vista.net:
Die im Wanderführer beschriebenen Wege führen durch tiefsandige Bachbetten
und sind nur in Teilstrecken befahrbar.
Siehe
Wanderung 301 - Wanderführer
São Nicolau.
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São
Nicolau Tour 15 |
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  Die
Tour entspricht teilweise den Wanderungen 105,106,107
- siehe Wanderführer
São Nicolau.
Vila
da Ribeira Brava-Carvoeiros-Faja-Cachaço-
Agua das Patas-Campinho-Vila da Ribeira
Brava
25
km, 900 hm.
Eine
landschaftlich höchst abwechslungsreiche
Tour, die man keinesfalls auslassen sollte.
Begeisternde Bergabfahrt auf alter Serpentinenstrasse
zurück nach Vila. Technisch und konditionell
mittelschwer.
In ?wie üblich
auf Cabo Verde- stetem Auf und Ab gelangt
man auf der Hauptstrasse nach Tarrafal zur
Ortschaft Carvoeiros. Nach der folgenden
Abfahrt hat man zwei Möglichkeiten: Man kann
links, ebenfalls auf Pflasterstrasse, die
Ribeira da Queimada oder rechts die Hauptroute
hochfahren. Weiter oben bei Chã de
Barrata kommen die Strassen wieder zusammen.
Die Strasse links ist etwas steiler und ein
wenig kürzer. Auf beiden Routen ist das Kopfsteinpflaster
stellenweise sehr grob. In Cachaço, 14 km,
700 m, verlässt man links die Hauptstrasse
und fährt zur Kapelle Nossa Senhora do Monte.
In der Nähe der Kapelle fährt man die alte
Serpentinenstrasse hinunter und zurück nach
Vila.
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São
Nicolau Tour 16 |
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Die
Tour entspricht der Wanderung 201 - siehe Wanderführer
São Nicolau.
Cachaço-Monte
Gordo-Cachaço-Tarrafal.
Ca. 25
km, + 650 hm, -1350 hm.
Im
Aufstieg ist dies keine MTB-Tour, sondern
eine Wanderung, die sich jedoch wegen
der grossartigen Aussicht auf dem Kamm
und auf dem Gipfel des Monte Gordo (1312
m, höchster Punkt der Insel) und wegen
der tollen Bikeabfahrt lohnt.
Von
der Hauptstrasse im oberen Dorfteil von Cachaço
fährt man rechts eine alte Pflasterstrasse
hoch. Sogleich wird die Strasse jedoch derart
steil, dass sie trotz des kompakten Untergrunds
bergauf nicht mehr zu fahren ist. Nach ca.
2 km kommt man auf eine Senke und auf ein
leicht fahrbares Stück. Auf dem höchsten
Punkt, 1020 m, zweigt links ein Weglein durch
das Gehölz ab. Auf diesem erdigen Pfad das
Rad mindestens bis zum Austritt aus dem Wald
und Erreichen der freien Sicht auf dem Kamm
(ca. 1120 m) mittragen, denn von dort aus
kann man wunderschön zurückfahren. Wer mit
der Technik des Fahrens auf rutschigen Singletrails
vertraut ist, nimmt das Rad bis auf den Gipfel
mit, andernfalls macht man die letzten 200
Höhenmeter ohne Rad zum höchsten Punkt der
Insel. Auf dem Kamm weht oft ein starker
Wind, was man auch den Baumformen ansieht.
Oft kann man der Wolkenbildung auf der rechten
Bergseite und deren Auflösung auf der andern
Seite zusehen. Den Rückweg macht man auf
gleichem Weg. In kurzer Zeit ist man wieder
auf der Hauptstrasse unten. Dort fährt man
nach rechts ein kleines Stück weit bergauf
und dann mit einer kurzen Gegensteigung in
ca. 12 km hinunter nach Tarrafal. Hinweis:
Es müsste möglich sein, von der Senke Caldeirinha
(1020 m) aus mit dem MTB in nördlicher Richtung
weiter zu fahren und nach Ribeira da Prata
zu gelangen (Wandertour 202 und 205 auf der
Karte)) und von dort weiter nach Tarrafal.
 Anm.
bela-vista.net:
Die angesprochenen Wege sind zwischen Ribeira dos Calhaus und Fragata
de cima hochgebirgige Wanderpfade und nicht befahrbar!
 Geeignet
und sehr lohnend, wenn auch mit Tragestrecken,
ist die Umrundung des Monte Gordo auf Weg
202 und 207.
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São
Nicolau Tour 17 |
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Tarrafal-Ribeira
da Prata-Tarrafal
40
km, 700 hm.
Abwechslungsreicher
Ausflug von Tarrafal in die beiden abgeschiedenen
Dörfer Praia Branca und Ribeira da Prata.
Konditionell und technisch leicht
Auf
anfänglich guter und stets steigender Pflasterstrasse
gelangt man zum Dorf Praia Branca und danach
teilweise auf Schotter, teilweise auf grobem
Pflaster nach Ribeira da Prata, wo die Strasse
endet. Auf gleichem Weg fährt man zurück.
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Santo
Antão Tour 18 |
Die
Tour entspricht der Wanderung 101 - siehe Wanderführer
Santo Antão.
Cova-Krater-Eito-Vila
das Pombas-Ribeira Grande-Ponta do Sol.
27 km, +400
hm, - 1600 hm.
Nicht
umsonst die am häufigsten begangene Wanderroute
auf Cabo Verde. Mit dem Mountainbike ist sie
noch aufregender. Technisch und konditionell
mittelschwer.
Man startet
an der Kreuzung der Hauptstrasse Porto Novo nach
Ribeira Grande beim Cova-Krater, den man mit dem
Aluguer vom Hafen in Porto Novo aus in einer knappen
Stunde erreicht. Auf der Fahrstrasse fährt man
auf den Kraterboden hinunter bis zu einer Hausruine.
Dort führt rechts ein Weg, den man grösstenteils
zu Fuss gehen muss, auf den Kraterrand hinauf.
Sogleich blickt man auf eine gut erhaltene Serpentinenstrasse
und in das fruchtbare Tal hinunter. Die obersten
Serpentinen sind eng und schwierig zu fahren, nachher
wird es einfacher und ist genussreich zu fahren.
Die Orientierung ist einfach. Bei einem Schwimmbad
sollte man jedoch ein kurzes Stück den Weg rechts
hinauf nehmen. Bei km 11,5, 95 m erreicht man auf
der Talstrasse eine Bar in Eito, nach weiteren
2 km ist man am Meer bei Vila das Pombas. Auf der
Küstenstrasse fährt man in stetem Auf und Ab nach
Ribeira Grande (22 km) und weiter nach Ponta do
Sol.
Anm. bela-vista.net:
und wie man mit dem Rollstuhl diese Strecke befährt, erfahren Sie HIER. |
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Santo
Antão Tour 19 |
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Die
Tour entspricht der Wanderung 212 - siehe Wanderführer
Santo Antão.
Ponta
do Sol-Fontainhas-Forminguinhas-Cruzinha
da Garça-Chã de
Igreja-Selada-Coculi- Ribeira Grande-Ponta
do Sol
Ca.
40 km, 1200 hm.
Atemberaubend
schöne Tour auf altem Maultierweg, teils
hoch über der Küste, teils unten dem
Meer entlang. Viele Schiebestrecken,
aber auch viele einmalig schön zu fahrende
Wegstücke. Rückkehr durch fruchtbares
Tal und über einen Pass auf Pflasterstrasse.
Konditionell und technisch schwierige
Tour.
In
Ponta do Sol fährt man in Richtung Ribeira
Grande hoch bis an den Dorfrand. Von der
Abzweigung führt eine Strasse rechts hangquer
bei einigen Häusern vorbei. Man blickt hinunter
auf Fussballplatz, Friedhof und die Häuser
von Ponta do Sol. Nach 2 km auf 200
m erreicht man das erste Dorf Fontainhas,
welches man zu Fuss durchquert. Anschliessend
kann man wieder ein Stück weit fahren. Man
durchquert die Dörfer Corvo,4,6 km, 110 m,
und Corvo, 6,6 km, 40 m und schliesslich
Forminguinhas, 8,0 km 35 m. Darauf folgt
ein längeres Stück, das man unten am Meer
zu Fuss gehen muss. Der Küste entlang geht
und fährt man weiter. Nach einem ebenen,
sandigen Wegstück kommt man in das Dorf Cruzinha
da Garça, ca. km 14, wo man auf einer Fahrstrasse
die Küste verlässt. Nach leichtem Aufstieg
kommt man in den grösseren Ort Chã de
Igreja, 16 km. Hier besteht die Möglichkeit,
ein Taxi oder einen Aluguer zu mieten, mit
dem man z. B. auf den Pass, Selada da Garça,
21 km, 710 m, fährt. Von dort rollt man bequem
hinunter nach Coculi und Ribeira Grande,
35 km, von wo man auf der Küstenstrasse zurück
nach Ponta do Sol gelangt. |
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Santo
Antão Tour 20 |
Die
Tour entspricht der Wanderung 317 - siehe Wanderführer
Santo Antão.
Espongeiro-Lagoa-Ribeira
Fria-Porto Novo
Ca. 27 km,
+ 200 hm, -1600 hm
Bei dieser
Tour durchfährt man die fruchtbare Lagoa-Hochebene.
Auf weitgehend unfahrbarem Wegstück gelangt
man nach Ribeira Fria, von wo man wieder auf
dem Sattel bequem weiter nach Porto Novo
fährt. Technisch und konditionell schwierig.
Von der Hauptstrasse
in Espongeiro fährt man westwärts auf angenehmer
Schotterstrasse und leichtem Auf und Ab über die
Hochebene der Lagoa. Nach 8 km, kurz nach einer
Häusergruppe mit einer Bar, kommt man zu einer
Abzweigung. Hier fährt man nach links weiter (An
der der Strasse steht ein auffallendes höheres
quaderförmiges Haus). Auf der Schotterstrasse fährt
man hangquer abwärts und man gelangt zu einem Bauernhaus
(rechts am Weg). Man geht nun zu Fuss den markanten
Weg schräg abwärts weiter. Der Weg ist aufgefüllt
mit grossen Lavagesteinsbrocken und unfahrbar.
Die Bikeschuhe werden arg strapaziert. Schliesslich
erreicht man ein Bauernhaus, bei dem man keinesfalls
geradeaus abwärts gehen darf, sondern scharf nach
rechts in die Ribeira hinunter und auf der anderen
Seite wieder hinauf. Vielleicht treffen Sie beim
Bauernhaus den freundlichen älteren Bauern, der
mir den Weg zeigte, und, in die Ribeira vorauseilend,
tatsächlich Steine aus dem Weg räumte, was mir
anderswo noch nicht passiert ist! Nach steilem
Aufstieg oben auf der anderen Seite der Ribeira
angelangt, geht man quer und teils fahrbar weiter
(nicht links bergab), wo man endlich die grössere
Ortschaft Ribeira Fria, ca. 14 km. erreicht. Von
dort gelangt man nach 13 km bequem nach Porto Novo,
das man in der Ferne sieht.
 Anm.
bela-vista.net:
Der Weg 317 ist, wie Peter Vogt richtig schreibt, auf voller Länge für
MTB ungeeignet. Es gibt jedoch eine Alternative: Das genussvolle Fahren
auf der Hochebene führt westlich von Lagoa auf ein Steilstück bis zum
Forstwächterhaus, wo man sein Rädchen unterstellen kann. Von hieraus
den Goudo de Cavaleiro mit seiner überwältigenden Fernsicht zu besteigen
und auf gleicher Strasse zurückzuradeln scheint uns weitaus geeigneter
für ein Ganztagesprogramm mit MTB auf der Hochebene von Lagoa.
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Santo
Antão Tour 21 |
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Die
Tour entspricht der Wanderung 312 - siehe Wanderführer
Santo Antão.
Porto
Novo-Lombo das Lança-Campo Redondo-Tarrafal
de Monte Trigo.
47km 2200 hm
Die
landschaftlich abwechslungsreiche Tour
führt auf die ockerfarbene Hochebene
des Campo Redondo und von dort in das
abgeschiedene Tarrafal de Trigo zur Küste
hinunter. Bei klarem Wetter eine höchst
beeindruckende Tour in einem weniger
bekannten und ganz andersartigen Teil
der Insel.
Auf der
Hauptstrasse fährt man von Porto Novo westwärts
nach Chã do
Porto und Ponte Sul, wo man die Abzweigung
nach links nimmt. Der Strassenbelag ist anfangs
noch gut, wird jedoch je höher man gelangt
zunehmend schlechter, ist aber für das Befahren
mit dem Mountainbike kein Problem, das Mitfahren
im Auto wird jedoch zur Tortur. Es herrschen
streckenweise bachbettartige Zustände (Januar
2005). Man erreicht schliesslich auf 1500
m die beeindruckende Hochebene Campo Redondo
am Fuss des Tope de Coroa, mit 1979 m die
höchste Erhebung der Insel. Bemerkung: Wegen
Nebels musste ich meine Tour vor Campo Redondo
abbrechen und zurück nach Porto Novo fahren.
Ich führe diese Tour dennoch auf, weil es
sich lohnt, diese andersartige Gegend kennen
zu lernen. Vom Campo Redondo aus kann man
nach Tarrafal und am andern Tag wieder zurückfahren
oder man kann die Hochebene in Richtung Tampa
Caminho erkunden (was ich vorhatte), um von
dort über die Bordeira de Norte via Lagedos
nach Porto Novo zurückzukehren.
Anm.
bela-vista.net:
Der Abstieg von der Bordeira de Norte ist über Hunderte von Höhenmetern
nicht fahrbar - obwohl Iris Wagnsonner das einmal beschrieben hatte.
Weitaus angemessener für MTB ist es, in einem Mehrtagesprogramm
die Schleife der Strassen über die westliche Hochebene zu schließen über
Norte, Ribeira da Cruz, Jorge Luis, Ribeira das Patas und Lagedos.
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Wer
macht mit? |
| Liebe Mountainbike-Reisende
In grösseren Abständen werden
unsere Wanderführer überarbeitet.
Dies ist die Gelegenheit, um auch Mountainbike-Strecken
aufzunehmen, beziehungsweise um
MTB-tauglicheStrecken zu klassifizieren.
Da wir selbst lieber wandern, würden
wir uns freuen, wenn MTB-Reisende mit
uns zusammenarbeiten.
Bitte treten Sie mit uns vor der
Reise in e-mail
Kontakt, damit wir
von Ihnen geplante Strecken kommentieren
oder Ihnen Alternativen vorschlagen
können.
Verwenden Sie in Berichten bitte unsere Wegenummerierung und Legende:
- Eineindeutige Ausgangspunkte
- Himmelsrichtungen
- kein Rechts-Links, Vorne, Hinten,
Früher, Später aus dem geographischen
Verwirr-Vokabular
- GPS Wegpunkte und Tracks
- einheitliche Klassifizierung -
siehe Vorschlag unten
Nur so kann ausreichende Präzision
erreicht werden.
Beste Grüße
Pitt Reitmaier & Lucete Fortes
Anmerkung
von www.bela-vista.net:
Die
Texte sind alleinverantwortlich
von Peter Vogt erstellt. vogt.peter@libero.it
Auch
wenn sie nicht unseren
Standards bezüglich eineindeutiger
Beschreibung von Routen
nach Himmelsrichtungen,
dem mehrfachen Begehen
/ Befahren und dem Austesten
von Alternativen entsprechen,
haben wir uns doch entschlossen,
sie wiederzugeben, da
es zZ keine besseren
Beschreibungen für Mountainbiker
gibt. Wo Überdeckung
mit von uns beschriebenen
Wanderrouten besteht,
haben wir darauf verwiesen.
Keinesfalls sollten sich die Leser verleiten lassen, Empfehlungen
für Strecken, die der Autor nicht selbst gefahren ist, zu
folgen!
Unsere Wanderkarte
von Santo Antão enthält
eine Klassifizierung
der Wege für Mountainbike!
Siehe
auch unsere Hinweise
zu Sicherheit
und Gesundheit |
|
|

Ein Kompaß ist unentbehrlich!
Alle Richtungsangaben laufen im Text als Pfeile "é " mit,
welche die Himmelsrichtung anzeigen.
- é Nord
ë Nord-West ì Nord-Ost
ç West è Ost
í Süd-West î Süd-Ost
- ê Süd
|
|
LEGENDE
zu Wanderführertexten
"Rechts" und "Links" werden im
geographischen Sinne und
nur für Täler verwendet.
Geographisch "rechts" liegt, wenn man in Fließrichtung
des Wassers ein Tal hinunterschaut, rechts des Flußbetts.
"Rechts" und "Links" beziehen sich somit niemals
auf den Körper des Wanderers, einen Weg oder eine Weggabelung!
GPS Wegpunkte werden
in der Karte in eckigen Klammern
aufgeführt: [VERD01]
Gehzeiten sind
reine Gehzeiten für fitte Wanderer
mittleren Alters ohne Berücksichtigung
von Pausen.
| Die Qualität
der Wege ist
in einer ersten Note für
den durchschnittlichen Zustand,
und einer zweiten für das
schwierigste Teilstück angegeben
: |
1 sehr
gut 2 gut
3 befriedigend 4 schwierig
5 sehr schwierig |
Vorschlag
zur erweiterten Klassifizierung der
Strecken:
| Für
Wanderwege |
Für
MTB-taugliche Wege |
| Gehzeit |
1.5
h |
| Höhenunterschiede |
+200
-500 m |
| Weg |
1,2 |
| Orientierung |
1 |
| Typ |
Ab |
|
| Gehzeit |
1.5
h |
| Distanz |
4.8
km |
| Höhenunterschiede |
+200
-500 m |
| Weg
- Wandern |
1,2 |
| Orientierung |
1 |
| Typ |
Ab |
| Weg
- MTB |
4 |
| Tragestrecken
- MTB |
20
% |
|
|
|
| Täglich
Versand
ab Karlsruhe
Top-Qualität
Wanderwege Mountainbikestrecken Tauchplätze
GPS tauglich
WGS 84 Netz
Farbige Höhenschichtung und Schummerung

|
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das umfassende
Reisehandbuch
Cabo Verde
von Insidern spannend geschrieben
Pitt Reitmaier, Lucete Fortes
Reise-Know-How Verlag
ISBN 978-3-8317-2051-4
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